Arbeitskreis Mantrailing Deutschland


Mantrailingsseminar in Marktheidenfeld bei Würzburg

Geruchsverteilung.jpg

Spannende und hoch interessante Trainingstage
konnten die Mantrailer und die, die es noch werden wollen
vom 09. – 13.05 und vom 13.05. – 17.05.2004 erleben .....

Glenn David Pool von K-9 SAR Mantrailing, Organisator dieses Seminares, konnte folgende Referenten /. Ausbilder aus den USA, Extreme K- 9 dafür gewinnen:
Jack Shuler, Tom Venditti und Behescha H. Grist

Bevor mit dem eigentlichen Trailen begonnen wurde, gab es erst einmal ausführliche Theorie. Themen wie das Fährtentempo, die Geruchzusammensetzung und -verteilung über das Spurenverfolgen selbst bis hin über das Suchgeschirr, Leine und Leinenführigkeit, erfuhren wir all die grundlegenden Dinge, die  ein Mantrailer-Team wissen sollte, bevor er mit dieser Suchmethode beginnt.

Nach der Theorie wurden erst einmal kleine kurze Trails gelegt, damit sich die Ausbilder ein Bild von den verschiedenen Hunden machen konnten.

Der praktische Teil bestand aus einer Geruchsverteilungs-Demonstration, kleinere Winkelübungen , um sich ein Bild darüber machen zu können, wie die Hunde die Spur ausarbeiteten, Differenzierungsübungen (z.B. drei Spuren mit jeweils einem Opfer an jedem Spurende), um zu sehen, ob der Hund auch die Person suchte, von dem er den Geruchstoff erhalten hatte, des weiteren wurden viele Trails gelegt, die z.B. über verschiedene Geländeformen führten (Feld, Wiese, Schotter, Beton etc…) oder eben andere Besonderheiten aufwiesen. Für die erfahrenen Hunde gab es natürlich auch lange Trails (24 Std. alt) oder abere kürzere Trails mit verschiedenen kniffligen Schwierigkeiten.

Die Seminarteilnehmer wurden in Gruppen aufgeteilt, so dass die Gruppen nicht zu groß waren und auch jedes Hundeteam öfters zum Zuge kam. Die Gruppen bestanden immer aus Teilnehmern mit Hund und aus Beobachtern. Der Ausbilder der jeweiligen Gruppe hatte somit die Möglichkeit intensiv auf jeden Teilnehmer sowie auf den Hund einzugehen.

Ich denke, es war für jeden Teilnehmer hochinteressant, einfach mal Experten aus Amerika zu treffen und deren Ausbildungsmethoden kennen zu lernen und davon zu profitieren. Alle drei Ausbilder/in gaben ihr Bestes und versuchten uns in diesen drei Tagen so viel wie möglich, von ihrem Wissen und ihrer Erfahrung,  zu vermitteln. Jeder der Teilnehmer, vom Anfänger über den Fortgeschrittenen bis hin zu Teilnehmern, die schon lange Zeit trailen und vielleicht nur auf der Suche nach einem einzelnen Puzzleteil waren, jeder konnte für sich eine Menge an Input mitnehmen. 

Glenn und seine Mannschaft hatten Alles bis ins kleinste Detail vorbereitet. Als Teilnehmer musste man kaum Spuren selber laufen, sondern man konnte sich voll und ganz auf das Seminar konzentrieren. Von bunten Markierungsbändern,  Fähnchen bis hin zu  Signal-Westen (Verkehrssicherheit) etc. an alles hatten sie gedacht, sogar hat jeder ein Skript erhalten, in dem alles noch einmal genau erklärt wird. Es war von Anfang bis Ende perfekt organisiert.

Vielen herzlichen Dank, ihr habt das super gemacht. Ich denke, jeder der Mantrailing macht, weiß wie schwer es ist, gerade in dieser Sparte ein Seminar zu organisieren.   

Da ich leider nicht überall sein  konnte, kann ich hauptsächlich nur Fotos aus meiner Gruppe zeigen, ich denke aber, dass sie einen guten Überblick über das Seminar verschaffen.

FOTOS: hier


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